Schulprojekt in Birkungen
erstellt am: 25.09.2011 | von: Timo | Kategorie: Allgemein, featured, Pressemitteilungen

Antser begeistert Kinder bei Schulprojekt

Am Don­ner­stag, dem 8. Sep­tem­ber fand in der Sporthalle des Förderzen­trums Birkungen/Leinefelde ein ganz beson­derer Unter­richt statt. Sportlehrerin Karla Albrecht organ­isierte mith­ilfe dreier Mit­glieder des wohltäti­gen Vere­ins Antser e. V. ein run­dum gelun­ge­nes Pro­jekt, bei dem die 13 bis 18-jährigen Schüler die Sportart Tis­chten­nis neu ent­decken und gle­ichzeitig Gefallen daran finden sollten.

Unser Ziel war es, den Schülern die Kom­plex­ität der Sportart Tis­chten­nis näherzubrin­gen. Vor allem aber soll­ten die dem Sport sonst abgeneigten Schüler bemerken, dass die schnell­ste Rückschlagsportart der Welt auch als lock­erer Bre­it­en­sport betrieben wer­den kann“, schilderte der stel­lvertre­tende Vor­sitzende des Antser e. V. Chris Albrecht.

An vier Sta­tio­nen wurde den ganzen Tag unter pro­fes­sioneller Anleitung gespielt und aus­pro­biert. Beim „Chinesisch-Spiel“ liefen sich einige Kinder fast schwindelig, der Hin­dernispar­cours mit Schläger und Ball wurde oft in sen­sa­tionellen Zeiten zurück­gelegt und beim „Vari­anten­spiel“ kon­nten die Schüler zeigen, wie gut sie mit zum Beispiel auf schräg ste­hen­den Tis­chen spie­len kon­nten. Beim per­sön­lichen Einzel­train­ing, das jeder ein­mal genießen durfte, wur­den schnell tech­nis­che Fehler kor­rigiert und hil­fre­iche Tipps mit auf den Weg gegeben. Nach­dem schließlich als High­light der 30-minütige Showkampf des Antser e. V. den über 60 Schülern zeigte, was mit einem Tis­chten­nis­ball alles möglich ist, standen viele Augen weit offen.

Min­destens ein halbes Dutzend Anfra­gen von Kindern, die sich direkt nach dem Pro­jek­tende nach Vere­inen in der näheren Umge­bung erkundigten,  waren ein ein­deutiger Beweis dafür, dass viele das „Tis­chten­n­is­fieber“ gepackt hatte und auch dadurch ein wichtiger Schritt in Rich­tung soziale Inte­gra­tion in die Gesellschaft geschaf­fen wurde.

Ver­ant­wortlich dafür war unter anderem auch die in der 2. Bun­desliga spie­lende Franziska Lasch. Sie und die zwei weit­eren „Ameisen“ Steve und Chris sind Mit­glieder der im Dezem­ber 2010 in Jena gegrün­de­ten Hil­f­sor­gan­i­sa­tion Antser. Das ambi­tion­ierte Ziel des einge­tra­ge­nen Vere­ins lautet: “Helfen, wo Hilfe gebraucht wird”. Und so wurde die berechtigte Frage, ob denn die Welt eine weit­ere Hil­f­sor­gan­i­sa­tion benötigt, von elf aktuellen und ehe­ma­li­gen Stu­den­ten der Friedrich-Schiller-Universität Jena mit einem ein­deuti­gen “Ja!” beant­wortet. Das Beson­dere an Antser ist die Tat­sache, dass alle Mit­glieder eine starke Verbindung zum Tis­chten­nis­s­port besitzen. Daher auch die inno­v­a­tive Idee des Vere­ins: Da es in der heuti­gen Zeit einem Einzel­nen finanziell kaum noch möglich ist, setzt Antser auf das Engage­ment vieler Men­schen, die jew­eils einen kleinen Beitrag zu einem großen Ganzen leis­ten. Das Konzept ist ebenso schlicht wie effek­tiv: Ein Sportler, der bei Antser teil­nehmen will, sucht sich einen Spon­sor, der am Ende der Sai­son für jedes gewonnene Einzel des Spiel­ers einen kleinen Betrag in die Spendenkasse ein­zahlt. Dies kann zum Beispiel eine Pri­vat­per­son sein, die sich gern sozial engagieren möchte, oder eine Firma, die die Vorteile des Per­so­n­en­spon­sor­ings genießen und zusät­zlich zu einem guten Zweck beitra­gen will. Am Ende einer Sai­son wer­den die erspiel­ten Mit­tel einer oder mehrerer Organ­i­sa­tio­nen gespendet, die vorher genauestens von den Mit­gliedern auf Trans­parenz und andere ele­mentare Prinzip­ien durch­sucht wurde.

Doch auch Pro­jekte, bei denen nicht die finanzielle Hilfe im Vorder­grund steht, unter­stützt Antser e. V. So auch der Pro­jek­t­tag an der Förder­schule Birkungen/Leinefelde, die auf­grund des regen Inter­esses der jün­geren Schüler, die nicht an den Sta­tio­nen teil­nehmen kon­nten, den Pro­jek­t­tag so schnell wie möglich noch ein­mal wieder­holen müssen. Mit dabei wer­den dann auch wieder Mit­glieder des Antser-Teams sein.

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