Armuts– und Hungerhilfe

Mehr als eine Mil­liarde Men­schen auf der Erde leben am Rande des Exis­tenzmin­i­mums. Rund 30.000 Men­schen ster­ben täglich an den Ursachen von Armut und Hunger. Unter­schiedlich­ste Gegeben­heiten oder Leben­sum­stände zwin­gen Men­schen unter schlim­men Ent­behrun­gen ein Leben völ­liger Ver­wahrlosung zu führen. Antser e.V. unter­stützt Pro­jekte, in denen Men­schen wieder zu einem würde– und hoff­nungsvollen Leben ver­holfen wer­den soll.
Men­schen in absoluter Armut sind in einem Teufel­skreis gefan­gen. Die Knap­pheit ihrer finanziellen Mit­tel (1,2 Mil­liar­den Men­schen haben täglich weniger als 1,25 US-Dollar zum Leben1) führt zu Man­gel­er­schei­n­un­gen und Not. Diese wiederum erhöhen die Armut und ziehen die Betrof­fe­nen immer tiefer in den Sog der Hil­f­s­losigkeit.
Die Gründe für Armut sind man­nig­faltig: Geld– und Arbeits­man­gel, bewaffnete Kon­flikte und Vertrei­bung, schlechte Regierungs­führung, aber auch der Kli­mawan­del sor­gen dafür, dass die Schlucht zwis­chen Arm und Reich immer größer wer­den wird. Hohe Kinder­sterblichkeit­sraten und geringe Lebenser­wartun­gen, Hunger und Unter­ernährung sind die trau­ri­gen Fol­gen dieses vielschichti­gen Prob­lems.
Wir leben in einem der reich­sten Län­der der Erde. Sauberes Wasser, drei Mahlzeiten am Tag, eine Woh­nung und die Sicher­heit vom sozialen Netz aufge­fan­gen zu wer­den, sind Dinge, die für viele oft selb­stver­ständlich erscheinen. Antser e.V. weiß jedoch um die priv­i­legierten Ver­hält­nisse und hat sich deshalb entsch­ieden, dabei mitzuwirken, die Welt pos­i­tiv zu verän­dern. Ger­ade die Glob­al­isierung oder der Fakt, dass Export­waren aus Entwick­lungslän­dern nicht gebührend vergütet wer­den, sind Punkte, die den Wes­teu­ropäern größeren Wohl­stand und gle­ichzeitig den Entwick­lungslän­dern unlös­bare Auf­gaben bere­itet. Daher fühlt sich Antser e.V. mit seinem Ehrgeiz und Ide­al­is­mus verpflichtet, sich für eine gerechtere Zukunft eines jeden Men­schen auf dieser Welt einzusetzen.