Gesundheit und Hygiene

Das Recht auf Gesund­heit stellt eines der grundle­gen­den Rechte der Men­schheit dar. Im Rah­men der steti­gen Opti­mierung der tech­nis­chen Möglichkeiten wird gle­ichzeitig die Spanne zu denen größer, die keinen Zugang zu diesem Poten­tial besitzen. Aus diesem Grund bedeutet Gesund­heit und Hygiene neben der per­sön­lichen, gle­icher­maßen eine gesellschaftliche Ver­ant­wor­tung und ist eines der zen­tralen The­men des Antser e.V.

Die Welt­ge­sund­heit­sor­gan­i­sa­tion (WHO) definiert Gesund­heit als einen Zus­tand des voll­ständi­gen kör­per­lichen, geisti­gen und sozialen Woh­lerge­hens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen. Gle­icher­maßen gilt Gesund­heit als bedeu­ten­der Fak­tor der men­schlichen Entwick­lung. Zudem wird Gesund­heit als wesentlicher Bestandteil des alltäglichen Lebens und nicht als vor­rangiges Leben­sziel ver­standen. Ebenso wird im Sozial­paket der Vere­in­ten Natio­nen im Artikel 12 das Recht auf höch­st­mögliche kör­per­liche und geistige Gesund­heit sowie das Recht auf medi­zinis­che Ver­sorgung für jeden Men­schen fest­ge­hal­ten. Doch kaum eine Ressource ist momen­tan so diver­gent verteilt wie Gesund­heit.
Während in den Indus­trielän­dern ein ver­gle­ich­sweise hoher bis sehr hoher Stan­dard an Gesund­heit und Hygiene zu verze­ich­nen ist, besitzen in den Entwick­lungslän­dern beispiel­sweise 480 Mil­lio­nen Men­schen keinen Zugang zu sicherem Trinkwasser und 1,19 Mil­liar­den Men­schen keine aus­re­ichen­den San­itäran­la­gen.
So ele­men­tar Gesund­heit ist, so wird sie in hohem Maße durch Bil­dungs– und Lebens­stan­dard, sowie Umweltschädi­gun­gen und soziale Fak­toren bed­ingt und ist deshalb umso inho­mo­gener verteilt.
Aus diesem Grund engagiert sich Antser e.V. für gesund­heits– und hygien­e­fördernde Pro­jekte, die dabei helfen sollen benachteiligten Men­schen ihr Grun­drecht auf kör­per­liche Unversehrtheit zu ermöglichen. Damit soll gle­ichzeitig eine Grund­lage geschaf­fen wer­den, dass diese Men­schen ihr Leben selb­st­bes­timmt und pro­duk­tiv gestal­ten können.